Gemeinsam unterwegs - mit Rücksicht und Respekt

Lautes Telefonieren über Lautsprecher. Musikhören ohne Kopfhörer. Ein letzter Bissen von der Leberkäsesemmel in der U-Bahn. Was für die einen egal scheint, kann für andere Fahrgäste schnell zur Qual werden. In den Öffis treffen täglich viele Menschen aufeinander - mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Tagesformen und Grenzen. Kleine Gesten wie auf die Lautstärke achten, Rucksack runternehmen, Hunde sicher mitführen und Jause draußen genießen sorgen dafür, dass sich alle wohler fühlen. Denn Wiens beste Fahrgemeinschaft braucht sich nicht genieren. Danke für Ihren Beitrag!


Riechendes Essen kommt einfach nicht gut an

In einem U-Bahn-Zug befördern wir bis zu 900 Fahrgäste gleichzeitig. Stark riechendes Essen oder Alkohol machen die Fahrt für andere schnell unangenehm. Wer Hunger hat, kann sich nach der Fahrt stärken und wer anstoßen möchte, findet dafür bestimmt einen passenderen Ort.


Lautes Telefonieren kommt einfach nicht gut an

Wir alle kennen es: Es gibt breaking news, die Aufregung ist groß und der ganze Waggon muss es wissen. Nein im Ernst, manche Dinge sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Rücksicht heißt: Leise und kurz telefonieren oder das Gespräch auf später vertagen. Musik und Videos am Handy mit Kopfhörern konsumieren.


Hunde ohne Maulkorb kommen einfach nicht gut an

Damit die Fahrt für Vierbeiner und Zweibeiner entspannt und sicher bleibt, dürfen Hunde nur mit angelegtem Maulkorb und Leine in den Öffis mitfahren. Das schafft Vertrauen zu Herr'l und Gscher'l und alle können sich wohlfühlen.


Lästige Rucksäcke kommen einfach nicht gut an

Ein Rucksack auf dem freien Sitzplatz oder am Rücken wird in der Rush-Hour schnell zum Platzblocker. Er stößt andere an, nimmt Platz weg und behindert das flüssige Ein- und Aussteigen der Fahrgäste. Deshalb Rucksack abnehmen und zwischen die Beine stellen und schon wird die Fahrt für alle entspannter. 



Songtext auf Hochdeutsch:

„Als ich in die 6er-Bim einsteige, läutet das Telefon so laut, die Freundin ist dran.
‚Gut, dass ich dich erwische, ich erzähle dir schnell eine Geschichte!‘
Ich stelle auf laut, damit der ganze 6er mithören kann...

‚Du kennst doch die aus dem zweiten Stiegenhaus,
die hat ein Techtelmechtel mit dem Herrn aus Nummer 4.'
Als meine Freundin laut lacht,
bekomme ich den Verdacht, dass sich hier sowieso niemand dafür interessiert...

(Refrain)
Ich habe keinen Genierer, mir ist wirklich nichts zu blöd,
mit meinem Verhalten quäle ich U-Bahn und Bim.
Ich mache mich breit, ich bin laut, sorge für Gerüche,
ohne Genierer fahre ich durch mein Wien.

Früh am Morgen, wenn wieder Stoßzeit ist,
in der Station wartet halb Österreich.
Ich dränge mich mit meinem Rucksack hinein 
so viel Platz muss doch sein.
Dass man ihn abnehmen könnte,
ist mir neu.

Der Volksmund sagt, dass Frühstück wichtig ist 
nur ein Grund mehr, dass ich in der U-Bahn esse.
Dass der Duft die Leute am frühen Morgen erfreut,
da bin ich mir sicher, denn es ist ein Leberkäse!

(Refrain)
Ich habe keinen Genierer, mir ist wirklich nichts zu blöd,
mit meinem Verhalten quäle ich U-Bahn und Bim.
Ich mache mich breit, ich bin laut, sorge für Gerüche,
ohne Genierer fahre ich durch mein Wien.
Ohne Genierer fahre ich durch mein Wien!"



  • 800
    Personen
    zwischen 16 und 75 Jahren wurden im Auftrag der Wiener Linien befragt.

  • 9
    Prozent
    gaben an, schon einmal über Lautsprecher in den Öffis telefoniert oder Videos ohne Kopfhörer konsumiert zu haben.

  • 86
    Prozent
    der Befragten fühlen sich von lauten Telefonaten und Medienkonsum in den Öffis gestört.

  • 92
    Prozent
    halten es für wichtig, dass lautes Telefonieren und Videoschauen ohne Kopfhörer unterlassen wird.

Unsere Mitarbeiter*innen schauen, dass das Miteinander passt

Unser Sicherheits- und Servicepersonal sowie unsere Mitarbeiter*innen der Kontrolle und Fahrgastinformation sind täglich für Sie unterwegs - in den Stationen, Fahrzeugen und mit einem guten Gespür für das, was gerade gebraucht wird. Sie behalten den Überblick, helfen weiter, erklären geduldig und sorgen dafür, dass alles läuft wie geschmiert. Mal mit einem freundlichen Hinweis, mal mit einem Lächeln, oft einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ein bisschen Rücksicht macht ihren Job leichter, die Fahrt für alle angenehmer und wir kommen gemeinsam gut ans Ziel.

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Mit Rücksicht und Respekt fährt sich's besser

Die Kampagne für Rücksicht und Respekt in den Öffis ist ein entscheidender Beitrag für ein lebenswertes Wien. Öffentlicher Verkehr ist das Rückgrat unserer Stadt - er verbindet Menschen und hält Wien in Bewegung. Damit dieses Miteinander funktioniert, braucht es nicht nur moderne Infrastruktur, sondern auch eine Kultur der Empathie und des respektvollen Umgangs. Jede kleine Geste der Rücksichtnahme stärkt das soziale Gefüge und macht jede Fahrt angenehmer. Wir zeigen mit dieser Kampagne, dass Mobilität mehr ist als Fortbewegung - sie ist gelebte Gemeinschaft und Verantwortung füreinander. 

Häufige Fragen (FAQ):

Ja und mit einer Jahreskarte sogar gratis.


Kleine Hunde, die in einem geschlossenen Behältnis transportiert werden, fahren generell kostenlos. Der Behälter dient vor allem zur Sicherheit des Hundes. Assistenzhunde (Blindenführhunde, Servicehunde, Signalhunde) mit gültigem Eintrag im Behindertenpass des Fahrgastes sind ebenfalls kostenlos unterwegs.

 

Jeder Hund, der nicht in einem geschlossenen Behältnis transportiert wird, unterliegt der Maulkorb- und Leinenpflicht. Assistenzhunde mit gültigem Eintrag im Behindertenpass brauchen keine Leine oder Maulkorb.

Da kleine Hunde übersehen werden können, sollten sie in einem geschlossenen Behältnis mitgenommen werden. Hunde können sich auf einer Rolltreppe sehr leicht verletzen. Daher empfehlen wir, entweder die Stiegen oder einen Aufzug zu benutzen.

 

Ja, Maulkorb und Leine müssen angelegt werden, bevor die U-Bahn-Station betreten wird. Diese Regelung gilt auch für die Aufzüge zu den Stationen.

Bus- und Straßenbahn-Haltestellen unterliegen nicht dieser Pflicht. Vorm Einsteigen in das Fahrzeug müssen Maulkorb und Leine angelegt werden.


Kontrollor*innen stellen eine Mehrgebühr von EUR 50,00 aus, wenn sich Fahrgäste nicht an unsere Hausordnung halten. In dieser und in unseren Beförderungsbedingungen finden Sie eine genaue Auflistung unserer Regeln.

 

In einem geschlossenen Behältnis dürfen Hunde ohne Maulkorb transportiert werden. Grundsätzlich gibt es viele verschiedenen Größen an Maulkörben. Wird kein passender Maulkorb gefunden, ist es auch möglich einen Maulkorb nach Maß anfertigen zu lassen.

 

Kontrollor*innen stellen eine Mehrgebühr von EUR 50,00 aus, wenn sich Fahrgäste nicht an unsere Hausordnung halten. In dieser und in unseren Beförderungsbedingungen finden Sie eine genaue Auflistung unserer Regeln.

 

Für eine einfache Fahrt benötigen Hunde ein Ticket für 1 Fahrt WIEN ermäßigt. Sind mehrere Fahrten geplant, können unsere Zeitkarten, zum Beispiel 7/31 Tage WIEN, (zum Vollpreis) gekauft werden. Beim Kauf eines WienMobil Tickets muss der Name des begleitenden Fahrgastes eingetragen werden. 

 

Kleine Hunde, die in einem geschlossenen Behältnis transportiert werden, fahren kostenlos. Assistenzhunde (Blindenführhunde, Servicehunde, Signalhunde) mit gültigem Eintrag im Behindertenpass des Fahrgastes sind ebenfalls kostenlos unterwegs.

 

Jahreskartenbesitzer*innen dürfen einen Hund gratis mitnehmen. 

 

Nein.
Der Konsum von alkoholischen Getränken ist in den Fahrzeugen und Stationen verboten.


Kontrollor*innen stellen eine Mehrgebühr von EUR 50,00 aus, wenn sich Fahrgäste nicht an unsere Hausordnung halten. In dieser und in unseren Beförderungsbedingungen finden Sie eine genaue Auflistung unserer Regeln.

 

Nein.
Betteln sowie Anbieten und Verkaufen von Waren ist im Netz der Wiener Linien verboten. Unsere Mitarbeiter*innen sind täglich unterwegs, um die Belästigung unserer Fahrgäste in Stationen und Zügen zu verhindern. Personen, die die Ordnung stören, werden abgemahnt oder aus dem Fahrzeug/der Station verwiesen.

 

Kontrollor*innen stellen eine Mehrgebühr von EUR 50,00 aus, wenn sich Fahrgäste nicht an unsere Hausordnung halten. In dieser und in unseren Beförderungsbedingungen finden Sie eine genaue Auflistung unserer Regeln.

 

Nein.
Das Verbot gilt in den U-Bahn Zügen. Unsere Mitarbeiter*innen achten auf die Einhaltung des Essverbots. Sie werden bei speziellen Personengruppen (zum Beispiel Diabetiker*innen, Kleinkinder) sensibel und mit Augenmaß vorgehen. 

 

Kontrollor*innen stellen eine Mehrgebühr von EUR 50,00 aus, wenn sich Fahrgäste nicht an unsere Hausordnung halten. In dieser und in unseren Beförderungsbedingungen finden Sie eine genaue Auflistung unserer Regeln.

 

Ja, Musik hören mit Kopfhörern ist erlaubt, sofern andere Fahrgäste dadurch nicht gestört werden.

 

Kontrollor*innen stellen eine Mehrgebühr von EUR 50,00 aus, wenn sich Fahrgäste nicht an unsere Hausordnung halten. In dieser und in unseren Beförderungsbedingungen finden Sie eine genaue Auflistung unserer Regeln.

 

Nein.
Musizieren ist in den Anlagen und Fahrzeugen der Wiener Linien verboten. Eine Ausnahme gibt es für unsere U-Bahn-Stars an den gekennzeichneten Spots. Mehr Informationen dazu: U-Bahn-Stars - Wiener Linien


Kontrollor*innen stellen eine Mehrgebühr von EUR 50,00 aus, wenn sich Fahrgäste nicht an unsere Hausordnung halten. In dieser und in unseren Beförderungsbedingungen finden Sie eine genaue Auflistung unserer Regeln.

 

Nein.
Das Rauchen ist in den Fahrzeugen und ab den Stationseingängen nicht erlaubt. Das gilt zum Beispiel auch für das Dampfen von E-Zigaretten. Neben der Verhinderung von gesundheitsschädlichen Auswirkungen auf andere Fahrgäste, soll so auch die Brandgefahr verringert werden.

 

Kontrollor*innen stellen eine Mehrgebühr von EUR 50,00 aus, wenn sich Fahrgäste nicht an unsere Hausordnung halten. In dieser und in unseren Beförderungsbedingungen finden Sie eine genaue Auflistung unserer Regeln.

 

Telefonieren sowie Videotelefonieren ist erlaubt. Aus Rücksicht auf andere Fahrgäste, sollte auf zu lautes Telefonieren/Videotelefonieren verzichtet werden.

 

Kontrollor*innen stellen eine Mehrgebühr von EUR 50,00 aus, wenn sich Fahrgäste nicht an unsere Hausordnung halten. In dieser und in unseren Beförderungsbedingungen finden Sie eine genaue Auflistung unserer Regeln. 

Ja, die kostenlose Mitnahme von E-Scootern in der U-Bahn ist zu folgenden Zeiten erlaubt:

  • Montag bis Freitag (Werktags) von 9:00 Uhr - 15:00 Uhr und ab 18:30 Uhr.
  • An Samstagen, Sonn- und Feiertagen den ganzen Tag.

 

In Straßenbahnen und Bussen ist es aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt, E-Scooter mitzunehmen.

 

Kontrollor*innen stellen eine Mehrgebühr von EUR 50,00 aus, wenn sich Fahrgäste nicht an unsere Hausordnung halten. In dieser und in unseren Beförderungsbedingungen finden Sie eine genaue Auflistung unserer Regeln.

 

Unsere Kolleg*innen sind täglich in den Fahrzeugen und Stationen unterwegs und kontrollieren die Einhaltung der Hausordnung. Sie können uns unterstützen, indem Sie Ihre Beobachtung unseren Mitarbeiter*innen vor Ort oder telefonisch unter +43 1 7909 100 melden.
 

Einsteigen ist nur bei den U-Bahn-Türen mit dem blauen Fahrrad-Piktogramm erlaubt. Diese befinden sich bei unseren neuen Fahrzeugen ganz vorne und hinten und bei unseren älteren Modellen jeweils in der Mitte des Wagons. Der E-Scooter muss quer zur Fahrtrichtung abgestellt und während der gesamten Fahrt festgehalten werden.

Pro Einstiegsraum sind maximal zwei E-Scooter bzw. Fahrräder gestattet. Befinden sich in diesem bereits ein Kinderwagen und E-Scooter oder Fahrrad, darf kein weiterer E-Scooter mehr abgestellt werden. Der Kinderwagenbereich ist als Abstellplatz verboten.

 

Kontrollor*innen stellen eine Mehrgebühr von EUR 50,00 aus, wenn sich Fahrgäste nicht an unsere Hausordnung halten. In dieser und in unseren Beförderungsbedingungen finden Sie eine genaue Auflistung unserer Regeln. 

 


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